Häufige Fragen
Hier stehen die Fragen, die mir am häufigsten gestellt werden. Ist Ihre Frage nicht dabei, schreiben Sie mir einfach über das Anfrageformular.
Woraus ergibt sich der Preis für ein Playback?
Der Endpreis orientiert sich natürlich linear am Aufwand. Dieser umfasst alle Schritte zwischen Anfrage und Endabnahme und gliedert sich grob in folgende Blöcke:
- Recherche des Originaltitels
- Analyse der Tonart, Ablauf, Tempo, Analyse sämtlicher Instrumenten- und Gesangsspuren
- Suche der entsprechenden Sounds, Effekte und Instrumente in meinem Archiv, um dem Original möglichst nahe zu kommen
- Aufnahme
- Mix, Erstellung der Hörprobe
- Rechnungsstellung, Versand
Der Aufwand schwankt je nach Komplexität und Instrumentierung stark. Synthesizer-lastige Musik, darunter fällt zum Beispiel auch Disco-Fox-Schlager, zieht meistens einen hohen Aufwand bei der Soundsuche nach sich. Oft wird angenommen, dass eine vergleichsweise simple Musik wie Schlager doch eigentlich einfacher zu produzieren sein müsste. Stimmt, aber nur halb. Die Styles, die dem Original zugrunde liegen, muss ich von Hand nachbauen. Das ist in der Regel sehr aufwendig. Ein Song, der hauptsächlich aus echten Gitarren, Bass, Schlagzeug besteht, ist dagegen vom Sound her eher einfach. Hier liegt der Aufwand, wenn überhaupt, im Schwierigkeitsgrad des Gespielten. Entsprechend schwanken auch meine Angebote. So viel sei gesagt: 90 % aller Angebote bewegen sich zwischen 120 Euro und 250 Euro. In wenigen Einzelfällen kann es darüber, aber auch darunter liegen.
Kann wirklich nach jeder Vorlage ein Playback erstellt werden?
Theoretisch ja. Einschränkend muss allerdings erwähnt werden, dass z. B. im Falle eines sehr komplexen Werkes (Opernarie, Free Jazz o. Ä.) eine Umsetzung schlecht oder nur mit unverhältnismäßigem Aufwand (=Kosten) möglich ist. Wie gesagt, bei Pop, Schlager, Karneval, Reggae oder Rock-Vorlagen ist die Umsetzung in aller Regel kein Problem, muss aber im Vorfeld geklärt werden, möglichst anhand eines Originals. Ich mache keinen Hehl daraus, dass ich mich in elektronischer Musik wie HipHop oder Techno nicht wirklich zu Hause fühle. Ich werde Euch nichts aufs Auge drücken, von dem ich nicht 120-prozentig überzeugt bin, dass ich es absolut originalgetreu reproduzieren kann. Versprochen!
Wie läuft der Deal ab?
Sie schreiben formlos oder über das Kontaktformular eine E-Mail mit Ihrem Wunschtitel. Zuallererst muss ich die Machbarkeit prüfen. Wenn im Vorfeld alle Fragen bezüglich des Lieferformats etc. geklärt sind, bekommen Sie ein unverbindliches Angebot (per E-Mail). Wenn das Werk fertig ist, erhalten Sie ein etwa ein- bis zweiminütiges Demo der Endversion als MP3. Wenn Sie zufrieden sind (und nur dann!), wird der volle Betrag fällig und Sie erhalten die „Vollversion“ im gewünschten Lieferformat.
Muss ich als EU-Ausländer die Mehrwertsteuer zahlen?
Wenn Sie als Selbstständiger bzw. Gewerbetreibender über eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer verfügen, dann kann die Transaktion ohne Mehrwertsteuer erfolgen. Voraussetzung ist, dass Sie das-playback.de diese Umsatzsteuer-Identifikationsnummer mitteilen, da diese auf der Rechnung angegeben werden muss.
Kann ich hier auch fertige Playbacks beziehen?
Nein. Das wäre im Sinne des Urheberrechts eine „Vervielfältigung“. Meine Playbacks sind IMMER Einzelanfertigungen und werden nicht weiterveräußert. Ich bekomme oft Anfragen, ob Playbacks, die ich in den Referenzen oder unter den Hörproben gelistet habe, verkaufe. Die Antwort ist immer: Nein. Da bitte ich um Verständnis! Ich kann sehr wohl von all diesen Titeln Neuaufnahmen machen und erstelle gerne ein unverbindliches Angebot.
Ich möchte eine persönliche Firmenhymne, Vereinshymne oder einen Produktsong.
Seit Jahren arbeiten wir auf diesem Gebiet mit unserem kompetenten Partner Maverick Entertainment zusammen. Dort ist man spezialisiert auf die Beratung, Konzeption, Komposition und das Texten solcher Werke sowie Cover-Layout, Vervielfältigung, GEMA-Abwicklung und Medienplatzierung. Der Part des musikalischen Arrangements und der Aufnahme wird dabei von das-playback.de übernommen. Weiterführende Informationen sowie Hörproben zum Thema Firmenhymne, Produktsongs, Vereinslieder und Werbemusik finden Sie unter www.die-firmenhymne.de.
Ich möchte als Reseller Playbacks von das-playback.de erwerben, aber über mein eigenes Portal weiterverkaufen.
Händleranfragen sind erwünscht. Viele meiner Kunden sind selbst Reseller und kaufen selbst die Playbacks für Karaoke-Produktionen ein.
Ich habe nach Erhalt der Vollversion festgestellt, dass ich das Playback doch in einer anderen Tonlage benötige. Was jetzt?
Die nachträgliche Änderung impliziert die Wiederholung sämtlicher Arbeitsschritte ab der Aufnahme (siehe Preisberechnung). In diesem Falle wird pauschal 50 % des ursprünglich ausgehandelten Preises zusätzlich in Rechnung gestellt.
Ich möchte ein Gitarrensolo wie von Eric Clapton, kann ich das haben?
Ja! Je konkreter Sie Ihre Vorstellungen formulieren, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich Ihre Vorstellungen mit meiner Umsetzung decken.
Kann ich Chor auf meinem Playback bekommen?
Chorarrangements sind, falls im Original enthalten, obligatorisch und dann auch grundsätzlich Bestandteil des Angebots.
Wer spielt die Instrumente und singt die Chorstimmen?
Ich.
Welche Rechte habe ich an dem Playback?
Der Kunde beauftragt mich mit der Auftragserteilung, eine musikalische Dienstleistung zu erbringen. Ich werde faktisch als Studiomusiker und Studiotechniker gebucht. Als solcher habe ich Leistungsschutzrechte an der Aufnahme. Diese übertrage ich dem Kunden (ggf. schriftlich, falls gewünscht). Um die Einhaltung der Urheberrechte (im Falle einer Vervielfältigung oder öffentlichen Aufführung) MUSS sich der Kunde selbst kümmern, da dies außerhalb meiner Kontrolle liegt.
Ich als Studiomusiker vervielfältige nicht und führe auch nicht öffentlich auf.
Ich möchte eine Eigenkomposition arrangiert und vertont haben. Geht das?
Sicher. Meist sind Melodien bereits selbsterklärend. Wir stecken grob das Ziel ab, welchen Stil das Werk haben soll, und dann geht es los. Eine Aufnahme auf z. B. ein Diktiergerät und ein Referenzwerk als grobe stilistische Richtung ist im Allgemeinen für mich als Basis ausreichend.
Kann ich auf das Playback auch singen?
Auch das ist im Einzelfall möglich. Bei allzu weiter Anreise empfehle ich jedoch ein Tonstudio in Ihrer Nähe und bin hier bei der Recherche gerne behilflich.
Ich gebe Gesangsunterricht und möchte die Playbacks für meinen Unterricht verwenden.
Von meiner Seite steht dem nichts entgegen. Wie bereits weiter oben erwähnt, ist die Wahrung der Urheberrechte obligatorisch. Sprich: Öffentliche Aufführung oder Vervielfältigung von GEMA-Repertoire muss der GEMA gemeldet werden.
Ich möchte von einem Titel nur Drums und Bass als Einzelspuren haben. Ist das möglich?
Auf Anfrage können die meisten Audioformate erzeugt werden. Exportformate sind wahlweise Cubase-Projekte oder auch Mono-/Stereo-WAV-Dateien (16 Bit oder 24 Bit) mit synchroner Anfangszeit, die in beliebige Recording-Programme importiert werden können.
Ich möchte im Rahmen einer anderen Studioproduktion ein Chorarrangement oder ein Gitarrensolo einkaufen. Wie kann dies realisiert werden?
Ich brauche eine WAV-Datei des Rough Mixes, das exakte Tempo und eine ungefähre Vorstellung davon, was gewünscht wird – oder Sie lassen mir freie Hand und ich mache Vorschläge. Dann gibt es die Chor- oder Gitarrenspuren als Einzelspuren zurück, die in das laufende Studioprojekt integriert werden können.
Wie lange dauert die Erstellung eines Playbacks?
Die Lieferzeit wird vereinbart. Eine Expresslieferung ist möglich, wenn es meine Termine zulassen. „Express“ ist dann Vereinbarungssache. Im Extremfall „am selben Tag“. Ich mache aber kein Geheimnis daraus, dass ich immer gerne ein Playback nach Fertigstellung erst einmal liegen lasse, um es mit etwas Abstand und „frischen Ohren“ noch einmal zu beurteilen.
Bekomme ich eine Rechnung?
Selbstverständlich. Es gibt eine Rechnung mit ausgewiesener Mehrwertsteuer. Im Basispaket als PDF-Dokument, auf Wunsch in Papierform per Post.
Wie wird bezahlt?
Per Überweisung, ggf. bar bei Abholung oder ganz zeitgemäß mit Paypal. Ich nehme im Regelfall eine moderate Anzahlung in Höhe von 50 Euro. Bei Nichtgefallen wird diese rückerstattet.
Wenn ich die Aufnahme habe, wie werde ich Popstar?
Gute Frage, nächste Frage ;-)
Nein, ernsthaft. Man muss sich immer vor Augen halten, dass das Musikstück nur einen kleinen Teil eines kommerziellen Erfolges ausmacht. Der Erfolg ist eine Mischung aus „zur richtigen Zeit am richtigen Ort“, Zufall, Glück, Können, Talent, Ausstrahlung und Fleiß. Ich kann nur musikalische Voraussetzungen schaffen, der Rest liegt bei Ihnen!
In welchen Formaten werden die Aufnahmen angeboten?
Standardformate sind MP3 192 Stereo sowie WAV 16 Bit Stereo. Weitere Formate sind auf Anfrage möglich (etwa MP3 320 oder WAV in 24 Bit). Physische Medien, das sind zum Beispiel Audio-CDs oder USB-Sticks, kann ich auf Wunsch erstellen und verschicken. Auch ist die Lieferung in Einzelspuren möglich, damit die Aufnahmen in einem anderen Studio weiter bearbeitet oder gemischt werden können.
Wird das Schlagzeug richtig gespielt und aufgenommen oder programmiert?
Kommt drauf an: Der Kunde möchte in der Regel die Sounds, und das beinhaltet auch die Schlagzeugsounds, möglichst nah am Original haben. Ist das Schlagzeug in der Vorlage programmiert, dann programmiere ich das Schlagzeug in der Regel ebenfalls. Ist es in der Vorlage richtig aufgenommen, dann entscheide ich danach, wie originalgetreu ich das Schlagzeug durch Live-Spiel reproduzieren kann. Da kann es sein, dass ich komplett live spiele und ggf. nur einzelne Sounds mit Sampeln ergänze oder das Schlagzeug programmiere und etwa nur die Hihat live dazu spiele, um den Rhythmus lebendiger zu machen. Wenn ein Schlagzeug-Arrangement so vertrackt ist, dass ich erst mal mehrere Stunden bräuchte, um mir die Noten herauszuschreiben, ohne die ich nicht trommeln könnte, bevorzuge ich im Einzelfall ebenfalls die Programmierung. Natürlich werden Kundenwünsche berücksichtigt: Wenn ein echtes Schlagzeug auf jeden Fall gewünscht ist, dann bediene ich diesen Wunsch auch. Alles in allem ist mittlerweile auf etwas mehr als der Hälfte meiner Produktionen das Schlagzeug live eingespielt.
Womit nimmst Du das Schlagzeug auf?
Zurzeit habe ich fest installiert ein Sonor Lite Set in meiner Aufnahmekabine. Die Snares wechseln je nach Auftrag zwischen einer tief gestimmten Sonor Signature 14x8, einer Sonor Lite 14x7,25 in mittlerer Stimmung und einer Sonor Special Edition Brass Snare 14x5.
Mikrofonie:
- AKG D112 (Kick)
- beyerdynamic M201TG (Snare Top)
- Sennheiser e906 (Snare Bottom)
- Sennheiser e604 (Toms)
- Oktava MK012 (Hihat)
- AKG C1000 (Overhead)
- Neumann TM127 (Mono Ambience)
Wandler:
- RME Fireface UC mit ADAT-Erweiterung Focusrite Octopre MkII
Bei Bedarf verwende ich für Drum Replacement XLN Audio Addictive Trigger. Die Bearbeitung der Audiospuren erfolgt über ein Arsenal von VST-Plugins, hauptsächlich Steinberg Bordmittel, WAVE, Toontrack EZMix oder SSL.
Wie nimmst Du Gitarren auf?
Ich bin ein großer Freund hochwertiger VST-Plugins wie zum Beispiel Native Instruments Guitar Rig und Ähnlichem. Ich nehme die Gitarre ohne jede Vorbearbeitung oder Verstärkung direkt über einen hochwertigen Eingangsverstärker und Wandler in den Rechner auf und kann mich anschließend für virtuelle Verstärker entscheiden und diese auch nachträglich noch wechseln. Das hat den großen Vorteil, dass man auch nach Abschluss aller Aufnahmen variieren kann, welcher „Verstärker“ bzw. Sound sich innerhalb des Mixes am besten durchsetzen kann. Natürlich muss ich mich aber vorher entscheiden, welche Gitarre ich nehme: Tele, Strat oder Les Paul.
Wie viele Playbacks hast Du schon gemacht?
Das kann ich nur grob schätzen. Auftragsplaybacks bislang ca. 700 bis 1000 in so ziemlich allen musikalischen Genres und Stilrichtungen. Arrangements nochmal einige Hundert. Irgendwann habe ich aufgehört zu zählen.
Warum werden Playbacks als Einzelspuren angeboten?
Da beim Mischen in der Regel die Kundin/der Kunde nicht anwesend ist und ich das subjektive Hörempfinden des Kunden nicht kenne, kommt es schon mal vor, dass es der Kundin/dem Kunden „zu bassig“, „zu un-bassig“, „zu xxxx“ ist und man nach diversen Korrekturrunden anfängt, sich im Kreis zu drehen. Das ist nie eine Frage des Rechthabens, sondern eine Frage persönlicher Klangempfindung. Da aber jede Korrektur des Mixes auch den ganzen Nachbearbeitungs-Rattenschwanz nach sich zieht und meine Kalkulation auch keine „Korrektur-Flatrate“ vorsieht, macht es ab einem bestimmten Punkt ggf. Sinn, den Mix der Kundin/dem Kunden zu überlassen. „Einzelspuren“ ist hier auch ein dehnbarer Begriff: Der eine bevorzugt wirklich jedes Signal, jede Trommel usw. als separate Datei, dem anderen reichen Gruppen wie „Drums“, „Chor-Mix“ inkl. Effekten jeweils als Stereosummen. Ob und wie gruppiert wird, ist frei wählbar.
Womit kann ich Einzelspuren selber mischen?
Es gibt sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige Software, um Einzelspuren wieder zu einem Stereomix zusammenzuführen. Diese Programme sind unterschiedlich komplex und stellen unterschiedliche Anforderungen und Vorkenntnisse an den Benutzer. Ein kostenloses Programm, das in vielen Fällen bereits ausreicht, ist Audacity. Von den gängigen Programmen, die in professionellen Studios zum Einsatz kommen (Beispiele: Cubase, Logic, Reaper, etc.) gibt es preisgünstige Basisversionen.